Schattenspiele

Keine Ende des Dramas

Es scheint, als nehme das Psychodrama nie ein ende...

Ich habe zwar leben gelernt mit all den Einschränkungen und Traumas, aber SIE lassen mich nicht in Ruhe. Seit letztem Jahr scheint es zu eskalieren. Werde zum Amtspsychiater bestellt, zu einer zeit, in der ich aufgrund meiner gesundheitlichen Situation nich tkann. ich sage ab - und das Soziaslamt sperrt mir alle gelder, teilt mir dieses aber nicht mit; als ich es merke, heißt es, sie haben ja gelebt, und ich bekomme das, was ich von meinem Ersparten verbraucht habe nicht zurück.

 

Im Frühjahr geht es weiter. Die Gutachterpraxis, zu der ich soll, ist für mich, die ich mich halt nur in einem kleinen Umfeld bewegen kann, kaum zu erreichen. Ich übe wochenlang den Weg, mit Freunden, mit dem Auto, mit dem Fahrrad. Schaffe es sogar zum Termin, habe aber meinen Personalausweis vergessen über all der Angst. Der Psychiater schreibt an die Rentenversicherung, ich sei unentschuldigt dem Termin ferngeblieben - obwohl ich mit Zeugen drei mal in der Praxis war.

 

Im juli schrieb ich ans Amt, ob sie nicht einfach mal einen Antrag zum Herbst hin stellen wollten - da bin ich gut zurecht und habe eine  Chance, es zu schaffen. Was ist die Antwort: die Ankündigung eines Hausbesuches, jetzt mitten im Hochsommer - der Zeit, wo ich sowieso vor Angst halbtot bin... Ich KANN jetzt niemanden in meine Wohnung lassen, und schon gar nicht frühmorgens. Aber wenn ich es nicht tue, sperren sie die Gelder.

Trotzdem habe ich den Termin abgesagt. Die Amtsärztin, die mich seit Jahren kennt, tut, als habe sie noch nie von meinen Ängsten gehört... "Ich tu ihnen doch nichts" ... Dabei könnte ich zu so einer Zeit nicht einmal meine beste Freundin reinlassen - geschweige denn einen Psycho. Nun, sie werde es ans Sozialamt weitergeben. Früher hat sie immer gesagt, wenden Sie sich an mich, wenn sie Hilfe brauchen. Damit ist irgendwie vorbei.

 Die Tatsache, dass ich vor diesen Psychos nach allem, was ich mit ihnen erlebt habe, einfach nur angst habe, interessiert keinen. Wie lange werden sie mich quälen? Bis ich durchdrehe?

Was gibt es für einen Ausweg? Ich wil diese Menschen nicht mehr an mich ranlassen, NIE mehr. Aber dann lässt der Staat mich verhungern... Gibts denn keinen Ausweg?

 

8.8.11 17:38

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Therapeut / Website (28.11.11 11:40)
Viel Kraft und Geduld wünsche ich Ihnen!

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